Interessanter Artikel über einen auf uns zukommenden Umweltschadstoff. Erstaunlich ist wieder einmal wie wenig über Abbauprodukte etc. bekannt ist obwohl man abschätzen kann, das sowohl der Stoff als auch seine - toxischeren - Metabolite problematisch werden könnten.
https://pmc-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/articles/PMC10004696/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq
Molecules 2023 Feb 23;28(5):2097. doi: 10.3390/molecules28052097
Ibuprofen: Toxicology and Biodegradation of an Emerging Contaminant
Janet Jan-Roblero , , Juan A Cruz-Maya
6. Schlussfolgerungen
Ibuprofen gilt als neu auftretender Schadstoff und ist aufgrund seines hohen Verbrauchs in verschiedenen Ökosystemen vorhanden, wobei sich die Anreicherung in der Umwelt immer weiter erhöht. Der
Mangel an neuen Technologien zur Kontrolle oder Entfernung von Ibuprofen führt dazu, dass es ins Abwasser gelangt. Darüber hinaus führt der ineffiziente Eliminierungsprozess in
Wasseraufbereitungsanlagen dazu, dass Ibuprofen in Abwässern und sogar im Brauchwasser vorhanden ist. Experimentelle Studien zeigen, dass Ibuprofen toxische Wirkungen auf Wassertiere und sogar
auf andere Tiere und Pflanzen hat. Weitere Forschung ist erforderlich, um seine Auswirkungen auf Landtiere und Menschen zu klären. Darüber hinaus sind während des Abbauprozesses (chemisch oder
biologisch) die entstehenden Transformationsprodukte giftiger als die ursprüngliche Verbindung, was das Problem der Umweltverschmutzung verschärft. Daher sind effiziente Abbauprozesse
erforderlich, die ungiftig sind oder weniger giftige Transformationsprodukte erzeugen. Es müssen Mikroorganismen isoliert werden, die Ibuprofen hocheffizient biologisch abbauen und eine größere
Anpassungsfähigkeit an die Umwelt haben. Schließlich sind zusätzliche bestätigende Studien zu den metabolischen Abbauwegen von Ibuprofen erforderlich, um es als neu auftretenden Schadstoff zu
verstehen und zu kontrollieren.
(Google Translate)
B. Wille
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